Israel und endlich mal was anderes…

Geschrieben von ben gunn am 30. August 2010

Vor rund 1 1/2 Jahren war hier ein Zimmer frei und ich stellte es ins Netz. Irgendwann kam eine E-mail aus Israel auf diese Anzeige und damit nahm alles seinen Lauf.

Für ein paar Monate wohnte ein Israeli in meiner Wohnung und sollte meine Perspektive auf einiges verschieben.

Es is müßig von weit weg und ohne Bezug über den Nahostkonflikt zu reden, sich die verschiedenen Seiten anzugucken und Stellung zu beziehen. Es ist müßig zu glauben, man wisse was richtig und was falsch ist und wer richtig und wer falsch handelt. Erstens ist es müßig, weil es niemanden interessiert und zweitens weil es niemandem hilft.

Und dann glaubt man, man wisse wie der Hase läuft und regt sich furchtbar über das Handeln der israelischen Armee auf und plötzlich steht ein ehemaliger isrealischer Soldat vor deiner Tür und wohnt mit dir Wand an Wand.

Und plötzlich fängst du dich an zu fragen, was das eigentlich alles soll. Wie kommt ein Israeli auf die Idee in Deutschland zu studieren? Was studiert er überhaupt? Wie fühlt er sich so weit von zu Hause weg in genau diesem Land? Was denkt er über sein Land, dessen Geschichte, dessen Konflikte, was denkt er über mein Land, dessen Geschichte und mich? Wie fühlt es sich an in einer Wohnung zu leben mit einem Typen dessen beide Großväter in der Wehrmacht waren, schreckliche Dinge taten und den Krieg überlebten, wenn die eigenen Großväter zu dieser Zeit umgebracht wurden?

Und plötzlich ist Geschichte nicht mehr nur Geschichte.

Und warum sollte mich das alles interessieren, wenn er doch nur einfach ein Mensch ist, der in deiner Wohnung wohnt und mit dir zusammen lebt…

Im Laufe der Zeit haben wir uns besser kennengelernt, obwohl wir noch lange nicht alles besprochen haben, was wir hätten besprechen können und weil die Welt komplizierter ist, als sich manche vorstellen wollen oder können, weil ich es für müßig halte sich von weit weg eine Meinung zu bilden und weil ich es leid bin immer nur zu lesen was alles schief läuft in Nahost, wer wieder was getan hat, wer leidet, wer tötet und wer getötet wird will ich euch etwas anderes zeigen.

Ich will euch zeigen, was ein Israeli macht, wenn er versucht mit dem Konflikt, mit seiner Heimat, mit all dem umzugehen und seinen Weg zu finden. Ich will euch zeigen, dass es eine Zukunft gibt, dass der Status Quo nicht die Lösung ist, dass mehr passiert als wir wahrnehmen und das nicht so leicht ist eine klare Meinung zu diesem Thema zu haben.

So wird es ab jetzt für ein paar Monate jede Woche etwas aus Isreal zu lesen geben.

Statistik-Nachhilfe für Sarrazin

Geschrieben von ben gunn am 30. August 2010

Da Herr Sarrazins Umgang mit Zahlen etwas kreativ genannt werden kann, schlagen wir ihm doch noch mal schnell was aus der Hand:

Für die Gesamtheit der muslimischen Einwanderung in Deutschland gilt die statistische Wahrheit: In der Summe haben sie uns sozial und auch finanziell wesentlich mehr gekostet, als sie uns wirtschaftlich gebracht haben.

Herr Sarrazin macht hier Äpfel zu Birnen, (lassen wir dabei zur Seite, dass es keine Gesamtheit muslimischer Einwanderung gibt, wohl aber eine Islamophobie bei Herrn Sarrazin) denn “wirtschaftlich gebracht” haben uns Migranten eine Menge, nur eben nicht heute und gekostet haben sie uns nichts, nur eben heute.

Ohne Migranten wäre das Wirtschaftswunder nicht so üppig ausgefallen, die Butterberge nicht so hoch und Deutschland nicht Exportweltmeister geworden. Nur: man hat sich damals die sozialen Kosten einfach gespart und darauf gehofft das unsere herangekarrten Tagelöhner wieder verschwinden wenn die Luft dünn wird.

Sarrazin meint den Erhalt der Rückkehrfähigkeit und sagt Integrationsmangel dazu, Deutschland hatte kein Interesse an Migranten die auch hier bleiben, sie sollten “wirtschaftlich was bringen” mehr nicht.

Einem Sarrazin mag dabei (wie vielen Politikern) ein wenig aus dem Blick geraten sein, dass es sich um Menschen handelt, die sich eben wie Menschen verhalten und die wie Menschen behandelt werden wollen.

Ja statistisch hat Herr Sarrazin recht, wenn man Ursache und Wirkung vertauscht und ca. 50 Jahre Leben ignoriert…

“Google Me”…

Geschrieben von ben gunn am 30. August 2010

allein der Titel sollte schon abschreckend genug sein

Mit Angstro verleibt sich Google einen Spezialisten für soziale Netzwerke ein, der unter anderem Informationen aus Facebook und LinkedIn sammelt und bereitstellt. Beispielsweise sucht Angstro nach neuen Fotos und anderen Daten in Facebook, wertet LinkedIn-Profile aus und erstellt daraus ein soziales Adressbuch, das Daten verschiedener Netzwerke zusammenfasst, nach Relevanz bewertet und präsentiert.

Nein, auch nicht strafbar, nimmt auch nur das, was schon im Netz ist und es wird auch nur gespeichert wen du kennst und woher und das doch auch nur um ein gutes soziales Netzwerk zu basteln…

Sarrazin mal wieder…

Geschrieben von ben gunn am 29. August 2010

Es ist ja nicht genug, dass Sarrazin von genetischer Vererbung des Intelligenzquotienten faselt oder einem “Juden-Gen” also der genetischen Vererbung einer Religionszugehörigkeit nein dazu kommt jetzt noch, dass er seine angeblichen Fakten einfach… ja selber ausdenkt:

Wenn man aber keine Zahl hat, erklärte Sarrazin dem Reporter weiter, muss »man eine schöpfen, die in die richtige Richtung weist, und wenn sie keiner widerlegen kann, dann setze ich mich mit meiner Schätzung durch«.

Langsam wird es einfach zu viel “des Guten”, oder wie offentsichtlich schwachsinnig muss es denn noch werden?

Also doch noch Streetview…

Geschrieben von ben gunn am 29. August 2010

Eines vorweg: Ich verstehe einfach nicht, was der große Gewinn dabei sein sollte und warum manche glauben zu Verteidigern eines Konzerns werden zu müssen. Ich kann mir Häuser auf der Welt angucken… na super… hatte ich dieses Bedürfnis, interessiert es mich welche Farbe die Haustüren in Pusemuckel haben? Eher nicht, vielleicht ist mir dafür meine Zeit zu schade.

Davon abgesehen, dass ich dem anscheinendem Kern der Geschichte also relativ leidenschaftslos gegenübertrete gibt es aber noch andere Aspekte:

Warum lässt ein Hersteller von Fingerabdrucksensoren Abrechnungssysteme zu subventionierten Preisen in englische Schulen einbauen? Warum gibt es Computermäuse, Computer etc. mit Fingerabdrucksensoren ohne Extrakosten? Warum gibt es in Berlin Kindergärten mit elektronischem Zugangssystem?

Weil wir an etwas gewöhnt werden sollen. Wir sollen uns daran gewöhnen, dass Kameras, Überwachung, Erfassung, Datenerhebung Speicherung völlig normal ist, Nutzen mit sich bringt und zu unserem Besten ist.

Warum? Ein Vertreter einer Überwachungs-Hardware-Schmiede sagte einmal in einem Fernsehinterview sinngemäß: Warum fragen sie mich nach den ethischen Bedenken der Überwachungsgegner, wir sind eine Firma die Überwachungstechnik herstellt und verkaufen will und darauf arbeiten wir hin: den Verkauf unserer Produkte…

Google-Streetview eignet sich nicht als klarer Gegner, weil es eben nicht strafbar ist, weil wir eben nicht überwacht werden, es werden keine Fotos von uns gemacht, wir sind nicht identifizierbar.

Aber eine Frage drängt sich doch auf: warum sollte Google das alles machen, wenn dabei nichts für sie herausspringen sollte?

Ich habe vor ein paar Monaten einen Rating-Agentur-Spanner von der Straße gejagt, der hier alle Häuser und die dazugehörigen Autos fotografierte… der könnte sich in Zukunft eine Menge Laufarbeit ersparen… zum Beispiel.

Das wäre ein Aspekt, ein anderer ist sehr viel theoretischer, aber eigentlich ein alter Hut: wie verändert Überwachung den Menschen, die Gesellschaft? Warum fragt man mich in den Kommentaren nach meinem Impressum? Was wäre, wenn meine Adresse dort stünde und die kleinen Spanner-Kommentatoren die nichts beizutragen haben außer Bloggern hinterherzuspannen auch noch mein Haus im Internet berachten könnten?

Wie würde es mich und mein Tun beeinflussen wenn die ganzen Spinner, Rassisten, Nazis, Freaks (die ich euch per Löschung erspare) alles über mich wissen könnten und ich keinen Einfluss mehr darauf hätte wer was von mir weiß?

Die gute alte “Disziplinierung der Gesellschaft” und “das Panoptische Prinzip” melden sich mal wieder zurück…

Die Mechanismen der Volksverhetzung

Geschrieben von ben gunn am 24. August 2010

Thilo Sarrazin, seineszeichens Rassenhygieniker und Stammtischprinzessin war ja schon für manche Dummheit gut. Jetzt stürmt er zusammen mit der Inkarnation des unabhängigen Journalismus, der Bild-Zeitung, an die Volksgesundheitsfront und darf ein wenig von der Rassenschande phantasieren.

Weil Herr Sarrazin bis jetzt durchweg durch durchdachtes Überlegen, Hinterfragen und Analysieren aufgefallen ist, darf niemand etwas über sein neuestes Buch schreiben, bis es offiziell auf den Markt kommt und bis dahin exklusiv von der Bild über angeblich provokante Thesen informiert wurde…

Nun ja, die TAZ hat ein wenig die spärlichen “Thesen” aus Bild und Spon gepopelt und ist auf die alten verklemmten Sexualphantasien eines verwirrten Mannes gestoßen. Zusammengefasst:

  1. die Ausländer sind unser Untergang
  2. die Ausländer in Deutschland sind alle nicht zu gebrauchen
  3. Moslems überrollen uns
  4. der Krieg wird in der Gebärmmutter entschieden

Dabei inszeniert er sich wie gewohnt als oberster Tabubrecher der Nation, was nur funktioniert wenn man Menschen wie Horst Mahler oder anderen diesen Titel nicht zuschreiben möchte, ist ihr “Tabubruch” doch der gleiche.

Jetzt mag man (mal wieder) Sarrazins Kriegserklärung als uninformierte Panikmache abtun und sich elaboriert mit dessen “Thesen” auseinandersetzen und dabei übersehen was passiert: Sarrazin betreibt Volksverhetzung, planvoll, multipliziert und sich steigernd.

Wie viele Bildzeitungsleser gibt es? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit unter diesen eine kritische Auseinandersetzung mit den gebotenen “Informationen” zu finden? Sarrazins Äußerungen werden Taten nach sich ziehen, zunächst mag er noch die Stammtische in Wallung bringen, aber dabei wird es nicht bleiben. Man mag noch hinzunehmen, dass im Oktober Geert Wilders Berlin besuchen wird um ein wenig in Sachen Nationalismus und Rassismus die Fühler auszustrecken. Man mag noch sehen, wie sich Gruppen wie “Pro Köln”, PI, “Pro Deutschland”, “Pax Europa” verbreiten, wie Broder hetzt und wie Politiker schweigen.

Wir werden noch ekelhafteres erleben…

(So geht es denn auch fröhlich weiter bei der Welt: Dort wird behauptet Sarrazin bemühe sich um einen sachlichen Ton und gibt unreflektiert wieder, dass Sarrazin “ins Morgenland” ziehen könne, wenn er vom Muezzin geweckt werden wolle, verschweigt woher dieser Begriff kommt und was er impliziert. Weiterhin verbreitet die Welt Sarrazins Forderung nach zentraler Speicherung aller Migranten (wie wär es mit nem Zeichen auf der Brust?) und diverser Repressionen. Dabei haben sie die Frechheit diese Ausschlussphantasien noch mit “Integration ist die Pflicht von Migranten” zu überschreiben…)

Wieder da

Geschrieben von ben gunn am 23. August 2010
  • Flughafensecurity ist mit das absurdeste was es gibt
  • der Flughafen Göteborg hat eine Gebetskabine (mit Mekka-Pfeil)
  • zufällige Elch-Treffen im Wald sind immer wieder beeindruckend
  • Norweger versteht man noch schlechter
  • deutsche Touristen fahren in schwedische Second-Hand-Läden um dort für viel Geld abgelegte deutsche Dinge zu kaufen
  • warum zur Hölle lebe ich ich eigentlich immer noch in dieser Stadt?

jetzt erstmal liegengebliebenes sortieren, Überblick gewinnen und wieder ankommen…

Bis die Tage

Geschrieben von ben gunn am 7. August 2010

Da nichts leichter ist, als für ein paar Wochen in den skandinavischen Wäldern unterzutauchen, werde ich genau dies tun.

Reiseberichte gibt es später, vielleicht auch was aus Israel.

Ich wünsch euch bis dahin einen ruhigen Sommer :)

(Urlaubsvertretung übernehmen Sie!)

Realitätsabgleich, schmerzhaft.

Geschrieben von ben gunn am 3. August 2010

Ich versuche immer noch, nicht allzu gehässig und schadenfroh zu sein, aber ich befürchte es gelingt mit nicht allzu gut und ich hadere seit 3 Tagen damit etwas zu einem Artikel aus der taz zu schreiben…

Aber dieser Artikel hat wirklich Unterhaltungspotential:

Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg gilt als Modell für wohlhabende Familienidylle in der Großstadt – doch für Jana Albrecht* und ihre Freundinnen kann angesichts gescheiterter Ehen und hoher Mieten von heiler Welt keine Rede sein.

denn die “Macchiato-Mütter” haben es schrecklich schwer, sie haben sich und ihr Leben so schön flexibel geplant und nun, mit Kindern merken sie (viel zu spät), dass Flexibilität eine der Lebenslügen des Kapitalismus sind. Aber wer jetzt verarmte, alleinerziehende Mütter vor Augen hat, die um das (gesellschaftliche) Überleben ihrer Kinder kämpfen kann beruhigt schlafen, denn so *richtig* schlimm ist es nicht.

Also bleibt sie und verzichtet auf das, was ihr jahrelang selbstverständlich erschien: Reisen, Shoppen, Kino und Theater, Putzfrau, Auto und Essen gehen, “die schönen Dinge eben”. Den meisten ihrer Freundinnen gehts genauso. “Ich bin eine von vielen. Nicht nur in Berlin.”

Schokierend, oder?

Ich will meinen Kindern nicht erklären, warum ich ihnen nicht für fünf Euro Bratwurst oder Crêpes kaufen kann.

Das Leben ist aber auch eine mitleidlose Knochenmühle! Und dann kommt dieser schreckliche Moment des Erwachens

Plötzlich aber stellen sie fest, dass “draußen alles anders ist”, wie Winterfeld sagt. Sie treffen auf einen Arbeitsmarkt, der, selbst wenn die Betreuungsfrage der Kinder umfassend geklärt wäre, nicht gerade auf Frauen wartet, die Mitte vierzig sind und lange Elternzeitlücken im Lebenslauf haben.

und so wird fleissig gejammert und geflucht und ich komme aus dem Lachen nicht mehr heraus. Leider hat keiner mit den “Macchiato-Männern” gesprochen, nur über sie, sonst hätte ich noch ein wenig mehr zum Lachen gehabt.

Die armen Menschen! Werdet ihr vielleicht sagen, wenn ihr trotz Lachen wieder Luft bekommt… Ja vielleicht.

Ich lebe in einem Kiez, der seit drei Jahren immer mehr zu einem Ableger des Pernzlauer Berges wird und ich kann mit meinem Kind am Wochenende nicht mehr in Ruhe vor die Tür gehen. Ich erlebe diese “Macchiato-Eltern” und wie sie rücksichtslos Menschen verdrängen um sich ihre kleine chique Welt zurecht zu zimmern, das fängt bei den Mietpreisen an und hört auf dem Spielplatz auf.

Ich engagiere mich ehrenamtlich in einem Projekt für sozial schwache Kinder und muss zusehen wie (tatsächlich Macchiato bestellende) Mütter diesen hart erkämpfen Rückzugsraum nach und nach kaputt machen, weil sie glauben ihre Welt sei real, die einzig richtige und sie hätten das Sagen in dieser Welt.

Ich erlebe wohlstandsverwahrloste Kinder, die glauben alles machen zu können, weil ihren Eltern die Welt gehört und sie ganz ganz toll sind.

Da ich einen gewissen Wert auf meine Anonymität lege werde ich hier keine Beispiele aufzählen, anhand derer das Projekt oder ähnliches identifizierbar sein könnte und so müsst ihr leider darauf verzichten.

Ich erlebe eine tägliche Arroganz und Lebensfremdheit, unglaubliche soziale Kälte und rücksichtslose Ellenbogen, daher habe ich wenig Mitleid für dieses Thema übrig und kann mich köstlich über diesen schmerzhaften Realitätsabgleich amüsieren.

Aber ich bin ja kein komplettes Arschloch, mir tut es auch ganz wahnsinnig leid, dass Charlotte-Sophie keine Bratwurst für 5€ bekommt wenn sie sich nach Privatschule und Balletunterricht dem Tod nahe in die Fabrikloft schleppt und am Kapitalismus zweifeln muss weil Papa Rockstar werden möchte…

Permanente polizeiliche Videoüberwachung

Geschrieben von ben gunn am 1. August 2010

Zunächst sah es in Berlin für Bürger ganz gut aus, als das Verwaltungsgericht die permanente Videoüberwachung auf Demonstrationen untersagte. Nun will der Berliner Polizeipräsident sich darüber hinwegsetzen… das ist aber nicht das Ende, sondern anscheinend nur der Anfang gewesen:

Ab 1. August 2010 können bei der Berliner Polizei zum Zwecke der Eigensicherung Videoaufzeichnungen des Einsatzgeschehens aus Funkstreifenwagen heraus erfolgen.
Mit dem § 19a des Allgemeinen Gesetzes zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Berlin (ASOG) ist die Rechtsgrundlage für den Betrieb dieser Videoanlagen geschaffen worden.

und so sieht das Ding aus:

und damit wir alle keine Angst haben müssen steht folgendes im Text:

Die Datenspeicherung erfolgt verschlüsselt und endet in der Regel mit einer automatischen Löschung nach 24 Stunden. Eine Auslesung ist auf begründete Einzelfälle beschränkt. Die eingeschaltete Kamera ist für jedermann an der hell nach vorne abstrahlenden roten Leuchtdiode im Einsatzwagen zu erkennen

Die Leuchtdiode kann ich zwar beim besten Willen nicht erkennen, aber vielleicht wird die ja..*hust* nachgerüstet…