Warum so viel zur Polizei?
Ihr seid bestimmt schon gelangweilt, wenn ich was schreibe, dann zur Polizei… ja ich weiß.
Ich denke aber, dass wir bei all den kleinen Scheindebatten um Steuerdaten, Iran, etc. gerade durch die Hintertür den Sicherheitsbereich und dessen Debatten nicht vergessen dürfen.
Nach den ersten Äußerungen unseres Innenministers den islamistischen Terrorismus ein wenig realistischer betrachten zu wollen, sich dafür aber um “Linksterrorismus” zu kümmern gingen bei mir die Alarmglocken an.
Denn es ist nun einfach mal so, dass wir keinen “Linksterrorismus” haben. Wenn man dann noch die Bestrebungen der Polizeigewerkschaften sieht, die Einführung von Pepperballs auf Demonstrationen, oder das Vorhaben “Linksterrorismus” politisch zu bekämpfen, obwohl man nicht weiß, wo man den denn nun finden soll, kann man erkennen, worauf sich die Sicherheitspolitiker stürzen werden.
Ein Schlüssel dazu ist die Berichterstattung der Polizei, bzw. deren Statistiken. Zum einen wird ein unrealistisches Bild in der Presse erzeugt, zum anderen werden Statistiken… sagen wir “kreativ” geführt.
Nun ist es leider so, dass wir die Angaben der Polizei nur schwerlich hinterfragen können, wir sollten uns aber bewusst machen, mit welchen Zahlen da hantiert wird und im Kopf behalten, dass die Angaben der Polizei nichts, aber überhaupt nichts mit den Verurteilungen in Gerichtsverfahren zu tun haben, man also immer dazu denken muss: “Die Polizei vermutet eine Widerstandshandlung…”
mind the gap