Dein Freund und Helfer überrascht!

Wegen dienst- und strafrechtlicher Verfehlungen ermittelt die Polizei in eigenen Reihen. Nachdem sich Mitarbeiter der Hundertschaft der Direktion 4 an ihren Direktionsleiter gewandt hatten, übernahm heute ein Spezialkommissariat beim Landeskriminalamt die Ermittlungen zu den Vorfällen. Es wurden Disziplinarverfahren gegen sieben Beamte eingeleitet.

Den Beamten wird u. a. Folgendes vorgeworfen:
Zug- und Gruppenführer sollen zugelassen bzw. angeregt haben, dass sich ihre Mitarbeiter dienstlich nicht zugelassene Ausrüstungsgegenstände privat beschafft und im Dienst verwendet haben. Dies bestätigte eine durch die Direktionsleitung heute Morgen veranlasste Kontrolle der Ausrüstung, bei der auch Quarzhandschuhe der Zugführung zuzuordnen waren. Ob diese Handschuhe im Einsatz angewendet und damit Körperverletzungen begangen wurden, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Die Führungskräfte sollen beim Einschreiten Betroffene provoziert und mit unangemessener Härte vorgegangen sein.
Als erste Konsequenz wurden heute der Hundertschaftsführer sowie die Zug- und Gruppenführer des betroffenen Einsatzzuges mit sofortiger Wirkung von ihren Funktionen entbunden. Sobald die strafprozessualen Ermittlungen abgeschlossen sind, erfolgt die disziplinarrechtliche Würdigung.

Ich wusste gar nicht, dass Quartzhandschuhe für die Polizei verboten sind, in meiner Demo-Wahrnehmung gehörten die bis jetzt zum Standard, genauso wie die Provokationstaktik (erinnert ihr euch an den hier?). Aber gut, nach dieser überraschenden Meldung hoffe ich auf einen überraschend fairen und gerechten Prozess…

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