man fragt sich ja manchmal, warum so erstaunlich viele Journalisten nichts gegen eine ausufernde Überwachung im Internet haben, ich persönlich bin noch nicht ganz dahinter gekommen, aber einen kleinen Mosaikstein kann ich präsentieren: Angst
Bolz hat dem Spiegel ein Interview gegeben, in dem er die Auswüchse dieses Absurditätenstadls notiert. Man möchte sich beim Lesen dieses Interviews mit dem Mauskabel strangulieren: “Die einfache Orientierung an klassischen Autoritäten bricht zusammen. Man nimmt Politikern ihr Besser-Wissen nicht länger ab. Auch bei Anwälten und Medizinern ist die Erosion ihrer Autorität unendlich weit fortgeschritten. Für Ärzte ist das eine Katastrophe: Ihre Patienten sind auf einmal bestens informiert, fragen und fordern. Überhaupt sind alle, die mit Wissen umgehen, diesem Erosionsprozess ausgesetzt. An die Stelle von Autorität tritt dieses eigentümliche, breitgestreute, selbstkontrollierte Netzwerkwissen.”
Oho! “Die einfache Orientierung an klassischen Autoritäten bricht zusammen…”, ist ein Grund für Bernd Graff sich zu strangulieren, gut, soll er doch.
Aber er erspart uns seinen seitenlangen Monolog leider nicht…
Herr Vetter nennt den Link nicht umsonst: SZ-Redakteur hat Angst vor Hartz4
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Am 17. Dezember 2007 um 20:21 Uhr
[...] Schirrmacher springt im D-Radio Graff zur Seite und faselt von “negativen Karma” welches ins Internet fließt, aber Journalisten-Blogs [...]