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Arm ist nicht schlimm, aber arm und arbeitslos!

September 23rd, 2008 · von ben gunn · 6 Kommentare

Was für eine Aussage!

Es ist schlimm, arm zu sein. Aber ungleich schlimmer ist, arm zu sein und keine Arbeit zu haben. Diese Menschen haben die Lebensqualität eines Krebskranken.?

Wenn es mal so wäre Herr Lauterbach! Krebskranke haben immer noch ein höheres Ansehen in der Gesellschaft als Hartz IV-Empfänger! Ihre Parteikollegen denken auch nicht in jeder denkbefreiten Minute einer Sommerpause darüber nach Krebskranke in Kasernen zu internieren um ihnen “das arbeiten beizubringen”. Krebskranke sind auch keine Betrüger per definitionem, oder Faulenzer und Drückeberger.

Mal abgesehen davon, dass sie diese Dinge vielleicht nicht bedacht haben ist ihre Aussage natürlich trotzdem so richtig daneben.

Aber ich sehe schon die Heerscharen der Arbeitslosen aufstehen und einen nicht enden wollenden Applaus losbrechen:”Endlich den ganzen Tag arbeiten und trotzdem nichts anständiges zu fressen! Aber der Sarrazin-Winter-Pullover aus Plaste ist gesichert!”

Ganz groß du Würstchen!

Tags: Konsum · Polis · Theorie

6 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 ZAF // Sep 25, 2008 at 18:54

    Ich weiß gar nicht, was Sie haben, Herr Ben. Ich darf da mal aus der (mittlerweile schon etwas älteren) Lissabon-Strategie der EU zitieren (s. auch hier):

    “Unterbeschäftigung, Armut und soziale Ausgrenzung verursachen gewaltige Kosten. Die Kommission schätzt die unzureichende Nutzung vorhandener Arbeitskräfte und die zusätzlichen Kosten dieser Vergeudung in der Wirtschaft (Krankheit, Kriminalität und damit verbundene Kosten) auf jährlich ein- bis zweitausend Milliarden Euro (12-20 % des BIP). Das sind Krebsgeschwüre im Herzen der europäischen Gesellschaft – eine Verschwendung von Ressourcen, die förmlich auf eine produktivere Verwendung warten.”

    Krebskranke und Krebsgeschwüre passt doch prima zusammen und enthüllt gleichzeitig, wes Geistes Kind die Personen sind, die derartige Vergleiche anstellen. Und die drei Ks (Krankheit, Kriminalität und Krebs) verursachen vor allem Kosten für die Wirtschaft, die den Rohstoff menschliche Arbeitskraft (und allein darauf ist jeder Mensch bei einem ökonomischen Weltbild zu reduzieren) dann nur unzureichend nutzen kann, das mindert u.U. den Profit, der heilige Gral, das goldene Kalb, um das alle tanzen.

  • 2 LoneWolf // Sep 30, 2008 at 23:40

    Tja, libbe Leud!

    Wäre man auch nur ein wenig mehr über BILD-Niveau informiert, könnte sich auf Grund gesunden Menschenverstandes der Philosophie der Nichtigkeiten unserer Bestlichen Nihilisation und ihrer sublimen Herrschaftsinstrumente vielgestaltigster Meinungsmanipulativa auch nur eine Zeit lang fernhalten, um ganz allein, so völlig frei, ohne Ansage und quasi von selbst zu recherchieren, könnte man irgendwann zu witzigen, googelnswerten Sachen, wie “UN-Agenda 21″ (De-Populationsprogramm),
    “Codex Alimentarius” (Lebensmittel-Monopolisierung), dem drohenden “Martial Law” im Vierten Reich (mittlerweile wohl faktisch! Jetzt machen auf einmal auch die FEMA-Camps Sinn…) gelangen.
    Das alles Zielt auf De-Humanisierung ab, um das bißchen Restethik im Menschen auf kommendes Massensterben jeglicher Form vorzubereiten.

    Wahrscheinlich ist man dann auch soweit im Neusprech, daß die Formulierung auf solche Eventualitäten irgendwas in Richtung, “Is’ do’ au’ besser so für die! Wat hatten die denn au’ biddeschön für ‘n Leben? Vom Leid befreit!”, einschlagen werden…

    Liebe Kinder, gibt fein acht,
    der Seher hat was mitgebracht…:

    US ist übrigens kein Staat – sondern firmiert rechtlich als Handelsunternehmen der Britischen Krone ["The Us is a corporation"].

    Mein selbstloser Beitrag zur Auflösung selbstverschuldeter psychologischer Unmündigkeit:

    Money (by stimulating brain’s dopamine system better than any upper or sex) is the best drug on earth, cause it’s not giving you the illusion of a better world – you can make your own within it!

    It’s a psychiatrical state of mind; needs to be treated, when it gets obsessive – like any other drug!
    (s.a. Olds J, Milner P (1954). “Positive reinforcement produced by electrical stimulation of septal area and other regions of rat brain”. J Comp Physiol Psychol 47 (6): 419–27.)

    Combine this tolerated disease with the acceptance of people, suffering from antisocial personality disorder (often in high money-/power-positions), destroying reciprocal altruism – that’s our society!

    (Sry, keine Zeit zu übersetzen (korrespondiere sonst eher auf Englisch). Es herrscht Info-Krieg und ich bin an der Front…!)

    Für wahrheitsnahe Recherche empfehle ich brainworker Punkt ch.

    Dann gibbet no’ den hia:

    I

    INSTRUMENTELL-DISSOZIALES VERHALTEN (Wikipedia)

    Dieser Typ ist vor allem auf GELD, MATERIELLE WERTE, MACHT aus. Sie haben keinen Leidensdruck, sondern ÜBERSTEIGERTES SELBSTVERTRAUEN und MACHTGEFÜHL, und daher keine Veränderungsbereitschaft. Wesensart hat Ähnlichkeit mit dem, was man früher PSYCHOPATH nannte: kein Einfühlungsvermögen, Schuldgefühl oder Angst, oberflächl. Charme und Gefühlsregungen, instabile, wechselnde Beziehungen. DIES KANN ABER MANCHMAL GESELLSCHAFTLICHER NORM ENTSPRECHEN.

    II

    ICD-10 DEFINITION:

    Mindestens drei der folgenden Eigenschaften oder Verhaltensweisen müssen vorliegen:

    1. HERZLOSES UNBETEILIGTSEIN GEGENÜBER DEN GEFÜHLEN ANDERER
    2. Deutliche und andauernde VERANTWORTUNGSLOSE HALTUNG und MISSACHTUNG SOZIALER NORMEN, REGELN UND VERPFLICHTUNGEN
    3. UNFÄHIGKEIT ZUR AUFRECHTERHALTUNG DAUERHAFTER BEZIEHUNGEN, obwohl keine Schwierigkeit besteht, sie einzugehen

    III

    4. SEHR GERINGE FRUSTRATIONSTOLERANZ, NIEDRIGE SCHWELLE FÜR AGGRESS. & GEWALTTÄTIGES VERHALTEN
    5. FEHLENDES SCHULDBEWUßTS., UNFÄHIGKEIT, AUS NEGATIVER ERFAHRUNG, INSBES. BESTRAFUNG, ZU LERNEN
    6. Deutl. NEIGUNG, ANDERE ZU BESCHULDIGEN, PLAUSIBLE RATIONALISIERUNGEN anzubieten für Verhalten, durch welches sie in einen Konflikt mit der Gesellschaft geraten sind

    Mit ihrem oberflächlichem Charme & ihrer Fähigkeit, harte Entscheidungen durchzusetzen, sind Psychopathen HÄUFIG IN FÜHRUNSPOSITIONEN.

    Dat’s it!
    Happy Morgellons, babes!

    Very Over & far out…!

    LoneWolf

    “When the going gets weird, the weird turn pro.?
    - Hunter S. Thompson

    “Frieden gäbe es nur dann, wenn die Menschen nicht bloß gegen den Krieg, sondern auch gegen das Siegen wären.”
    - Elazar Benyoetz

  • 3 LoneWolf // Okt 1, 2008 at 00:38

    NACHTRAG

    EFCR
    RE-ENRGISING
    EUROPES SECURITY AND DEFENCE POLICY (by Nick Witney)
    auf 3 x w efcr Punkt eu

    - S. 51 GESTAPO-Etablierung:

    “To manage crises in the world’s troublespots, the EU needs to dispatch the right
    people, with the right skills, to support local governments as soon as trouble
    starts. Civilian specialists can offer invaluable assistance in establishing court
    systems and public administration, rebuilding infrastructure, and organising
    community policing. Without them, it falls to the military to perform tasks for
    which they are not properly trained.?

    ECFR-Hauptsponsor & -gründer: George Soros
    (mal bei Wiki und Youtube eingeben – und staunen…!!)

    Tumtedumtedum…

  • 4 Gesine Unger // Okt 2, 2008 at 14:51

    Wir kranken
    an Banken.

    Joel, Kap. 1 Vers 4
    Was die Raupen übriglassen, das fressen die Heuschrecken und was die Heuschrecken übriglassen, das fressen die Käfer und was die Käfer übriglassen, das frisst das Geschmeiß……
    Heute:
    Was die Arbeitgeber übriglassen, das fressen die Vermieter und was die Vermieter übriglassen,
    das fressen die Energieanbieter und was die Energieanbieter übriglassen frisst das Geschmeiß der
    Agenda 2010.
    Es ist so schön einen 1,– €-Job zu haben und seinen Zahnarzt nicht bezahlen zu können Es ist so
    schön, seinen Kindern nicht helfen zu können, wenn das BAFöG-Amt wieder Schwierigkeiten macht.
    Es ist so schön, nicht ausgehen zu können, nicht Verwandte besuchen zu können und sich immer nur einschränken zu müssen….

  • 5 tx // Okt 5, 2008 at 14:01

    Dann wäre es nach dieser Logik also auch zwar schön, reich zu sein, aber nicht ganz so schön, dabei keine Arbeit zu haben? Den ganzen Tag nur faul rumligen und im Luxus zu schwelgen.. oder hab ich da was falsch verstanden? Arbeit als Ablenkung vom alltäglichen Elend? Damit man wenigstens in der Fabrik am Band mal ein geheiztes Zimmer hat und sogar paar Leute trifft? Und fließend Wasser auf Klo obendrein, Papier obendrein gratis? Ist ja so gesehen auch wieder wahr…

  • 6 ben gunn // Okt 5, 2008 at 14:14

    Ich habe mal einen “Beschäftigungsträger” besucht, also eine “Firma” die 1€-Jobber zwangsverpflichtet, dort wollte ich die Toilette aufsuchen, als ich fragte warum kein Klopapier auf den Toiletten zu finden sei, wurde mir geantwortet, “das nehmen die immer mit nach Hause! Sie müssen sich im Sekreteriat melden, dann bekommen Sie eine Rolle.” ganz so einfach ist es also mit dem Klo auf der “Arbeit” nicht mehr….

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