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Komm mit ins Schäuble-Wunderland!

April 29th, 2008 · von ben gunn · Keine Kommentare

Blogs sind ja böse, das wissen wir. Unter anderem werden Terroristen in der Benutzung von Blogs unterrichtet und ausgebildet, aber es gibt ja nicht nur Terror-Blogger sondern auch einfach nur schlimme:

Wilde Gerüchte, schrille Selbstdarsteller und radikal zugespitzte Thesen haben dabei gute Chancen, sich gegen seriöse Konkurrenz durchzusetzen.

Ein Beispiel dafür: Als der Hurrikan Katrina in New Orleans wütete, hat ein Blogger auf einer reichweitenstarken Online-Plattform das Gerücht in Umlauf gebracht, dass verzweifelte Einwohner menschliche Leichen essen würden, um nicht zu verhungern

Wenn Blogs und Blogger schlimm, quasi das Böse des Informationszeitalters sind, dann gibt es ja auch die glorreichen Heroen, oder? Genau! Im Schäuble-Wunderland gibt es sie: Die Zeitungen!

  • In Zeitungen arbeiten Nachrichtenexperten, die unabhängig und recht zuverlässig — der einen oder anderen Zeitungsente zum Trotz — einschätzen können, was Fakt ist und was Fiktion.
  • Sie vertreten keine Lobbyinteressen.
  • Sie treffen eine am aktuellen Diskussionsstand orientierte Auswahl interessanter Nachrichten
  • Sie machen transparent, wo der Sachstand aufhört und der Kommentar anfängt.
  • Der Filter, den eine Nachricht passieren muss, bevor sie ihren Weg zum Zeitungsleser findet, ist die von Sachkenntnis geleitete journalistische Unbestechlichkeit. Damit erreichen Zeitungen einen hohen Qualitätsstandard, von dem die meisten Internetpublikationen — von Ausnahmen abgesehen — nur träumen können.
  • Qualitätsjournalismus besteht auch darin, mittels einer ausgewogenen Berichterstattung transparent zu machen, was Regel ist und was Ausnahme. Alles andere führt recht schnell zu Populismus.

Muss man das kommentieren? Jeder mit Verstand für 5 Cent hat eigentlich für jeden dieser Punkte min. 5 Gegebeispiele an der Hand…

Tags: Allgemein

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